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Der Plan > 2015

Ruta Cuarenta 
Salzseen, Canyons und Vulkane



(Bilder und Text von Jürgen Zink)


Die Ruta Cuarenta (= 40) ist eine der Traumstraßen der Welt, die aber nur wenige außerhalb des Landes kennen. Sie wird auch als „Straße der Pioniere“ bezeichnet, und hat einen entscheidenden Beitrag zur Erschließung der Andenregion auf argentinischer Seite geleistet. Sie führt über gut 5000 km von La Quiaca an der bolivianischen Grenze bis Rio Gallegos in den äußersten Süden Patagoniens, wo sie dann als Ruta 3 Feuerland von Nord nach Süd durchquert und in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, endet. Sie führt immer an den Anden entlang, mal als eine kleine Piste oder Dorfstraße, dann wieder als gut asphaltierte Landstraße, aber sie ist selten viel befahren. 


Auf der Tour Ruta 40 – Uyuni wollen wir einen großen Bogen von der Atacama zum riesigen Salzsee von Uyuni im bolivianischen Hochland, über die wüstenhaft heißen Nationalparks zwischen San Juan und Salta, bis zur chilenischen Seenplatte im nördlichen Patagonien spannen. In Bolivien erwartet uns rauhes Enduroland, extrem und extrem schön. Die Durchfahrung des Salar de Uyuni gehört sicher zu den Enduro – Urerlebnissen. Weiter immer zwischen den Andenketten entlang, über zahlreiche Pässe durch die Präcordillera. In Nordpatagonien, in der Region von San Junin de los Andes werden wir dann die Anden überqueren und durch chilenisch-Nordpatagonien wieder nach Norden in Richtung Valparaiso fahren. 


Wenn alles nach Plan läuft starten wir im Oktober 2015, also im Frühling, in der quicklebendigen chilenischen Küstenstadt Iquique, wo wir die Motorräder im Hafen abholen. Der frühe Termin ermöglicht normalerweise die Befahrung des Salar de Uyuni, des größten Salzsees der Welt, bei trockenen Bedingungen. Wenn wir auf einer Länge von 3000 Kilometern die chilenisch-argentinischen Anden durchstreifen, werden wir immer wieder auf die Spuren der Dakar 2014 stoßen, deren erste Streckenhälfte durch dieselben Regionen Nordargentiniens und Südboliviens führte. Wir suchen uns die schönsten Täler aus und befahren die spektakulärsten Pässe. Wir vermeiden das windige Südpatagonien und die endlosen Steppenpisten des Südens und hören dort auf, wo Patagonien vielleicht am schönsten ist - in den Araukarienwäldern an den Hängen der Vulkane und an den zahlreichen Seen beiderseits der Cordillera von San Martin de los Andes. 



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